Verbündeter · Mafell

Mafell-Maschinen für die Schreinerei.Ausgesucht, beraten und verkauft von Schreinern.

Aus dem Mafell-Programm führen wir die Maschinen, die in der Schreinerei arbeiten – direkt bestellbar. Du weißt, welche es wird? Dann geh zu den Maschinen. Wenn nicht, führen dich drei Fragen zur passenden, mit Bestellnummer und dem Sägeblatt fürs Material.

Ein Hersteller, der einen anderen verkauft? Bei Mafell machen wir eine Ausnahme – warum, steht in der Geschichte von 2000.

47 Maschinen im Shop
ausgesucht von Schreinern, direkt bestellbar
4 Kilometer Luftlinie
von unserer Werkstatt zu den Werkhallen in Oberndorf
Verbunden seit 2000
Ernst Krauss holte RUWI an den Mafell-Messestand

Mafell ist ein Unternehmen, zu dem wir aufschauen. Es prägt unsere Branche und unsere Region – dass wir heute gemeinsam auftreten, ist für uns eine Ehre.

Daniel Ruggaber
Maschinenberater

Welche Mafell passt in deine Werkstatt?

Sag uns, wo du arbeitest und was ansteht. Am Ende steht eine Maschine mit Bestellnummer, Preis und dem Sägeblatt fürs Material – ohne Anmeldung.

Shop-Preise inkl. Mehrwertsteuer. Mafell-Listenpreise zuzüglich Mehrwertsteuer, Stand Juli 2026, Bestellnummern des Herstellers – Irrtum vorbehalten. Beratung und Verkauf durch RUWI, Fluorn-Winzeln – Werkzeuge für Holzprofis. Produktabbildungen: MAFELL AG.

Die Empfehlung ist unsere, nicht die von Mafell. Wir sagen dir auch, wenn die kleinere Maschine reicht – oder wenn für deinen Fall eine andere Marke die bessere ist.

1Bestellen oder anfragenDu bestellst direkt im Shop – oder schickst uns deine Konfiguration aus dem Berater, wenn du vorher sprechen willst.
2Ein Schreiner prüft mitWir gehen Ausführung und Zubehör mit dir durch – und sagen dir, wenn die kleinere Maschine reicht.
3Lieferung und danachPreis und Liefertermin bekommst du schriftlich. Kommt später eine Frage aus der Werkstatt, sitzt der Ansprechpartner ein Dorf weiter.
Zum Bestellen · Mafell
Die Maschinen
Aus eigener Fertigung

Was von RUWI an deine Mafell passt

Wer lange Werkstücke zuschneidet, kennt den Moment, in dem das Brett über die Tischkante kippt. Dafür haben wir die Tischverlängerung für die Erika 70/85 gebaut: werkzeuglos auf das Schwalbenschwanzprofil geklemmt, ohne Adapter. Zwei Längen – 77 cm für Rahmenholz und mittlere Platten, 104 cm für Arbeitsplatten und lange Bretter.

Aus der Werkstatt erklärt

Wissen, das beim Entscheiden hilft

Sechs Antworten auf die Fragen, die im Beratungsgespräch am häufigsten fallen.

Warum Staubklasse M bei Holzstaub Pflicht ist

Holzstaub gilt als krebserzeugend – die Technische Regel für Gefahrstoffe 553 setzt den Arbeitsplatzgrenzwert auf zwei Milligramm je Kubikmeter Luft. In der Praxis heißt das: Entstauber der Klasse M mit 99,9 Prozent Abscheidung sind der Standard, an jeder Handmaschine. Die Ein-/Ausschaltautomatik der S-Sauger startet mit der Maschine und läuft nach.

Ehrlich dazu: Für den RUWI Frästisch mit Ø-120-mm-Doppelabsaugung ist ein Handmaschinensauger nicht ausgelegt – dort gehört eine Späneabsaugung dran. Und ob deine Berufsgenossenschaft Absaugtechnik bezuschusst, hängt von der Mitgliedschaft ab: Schreinereien sind meist bei der BGHM, die keine Produktprämien zahlt; Betriebe im Baunebengewerbe bei der BG BAU mit ihrem Prämienprogramm für Entstauber. Was für dich gilt, klären wir am Telefon.

CAS: ein Akku für die ganze Werkstatt

Mafell baut seine Akkumaschinen auf das Cordless Alliance System: 18-Volt-Akkus in LiHD-Technik, gefertigt von Metabo, mechanisch und elektrisch identisch über mehr als fünfzig Marken hinweg. Hast du schon Metabo-Akkus im Betrieb, laufen sie ohne Adapter auf jeder Mafell-Akkumaschine – und umgekehrt.

Beim Umstieg zählt darum weniger die einzelne Maschine als die Plattform: Lader, Akkus und Zweitgeräte rechnen sich über die Jahre. Welche Ausführung mit oder ohne Akku-Set für dich sinnvoll ist, rechnen wir im Gespräch durch.

Ein Dorf weiter: Mafell und der Schwarzwald

Mafell fertigt seit 1899 in Oberndorf am Neckar – von unserer Werkstatt in Fluorn-Winzeln sind das einfach ein Dorf weiter, gut vier Kilometer Luftlinie von Werkstor zu Werkstor. Nach eigener Angabe liegt die Fertigungstiefe bei 85 Prozent: Motoren, Getriebe und Präzisionsteile entstehen im Werk auf dem Lindenhof an der Beffendorfer Straße.

Wenn du hier eine Maschine kaufst, reden wir also über Technik aus der Nachbarschaft – und du bekommst Beratung von Leuten, die dieselben Wege fahren wie du.

Warum eine Mafell ihren Wert hält

Drei Gründe, die du nachprüfen kannst: Mafell hält Ersatzteile zehn, je nach Produktgruppe bis fünfzehn Jahre nach Produktionsende bereit. Die Complete-Garantie deckt nach Registrierung drei Jahre ab – Verschleißteile eingeschlossen. Und der Gebrauchtmarkt spricht für sich: Erikas aus den Achtzigern werden heute noch funktionierend gehandelt, junge Gebrauchte nahe am Neupreis angeboten.

Eine Maschine, die so gefragt bleibt, ist keine Ausgabe – sie ist Substanz im Betrieb.

BST, Fräsmotoren und die RUWI Tische – was sich ergänzt

Zwei Mafell-Produktgruppen tauchen im Konfigurator bewusst nicht auf, weil sie neben unseren Tischen ein eigenes Feld haben. Die Bohrstationen BST führen eine Bohrmaschine mit 43-mm-Spannhals geführt am Werkstück – stark für Serienbohrungen auf Montage; der RUWI Bohrtisch bleibt der stationäre Arbeitsplatz in der Werkstatt. Die Fräsmotoren FM 800 und FM 1000 sind Einbaumotoren mit 43-mm-Eurohals für CNC und Vorrichtungen – in den RUWI Frästisch passen sie nicht, der arbeitet mit eigener Motoreinheit.

Was zusammenpasst, klären wir im Gespräch: Für Schaftfräser mit 8-mm-Schaft in Mafell-Oberfräsen prüfen wir Schafttoleranz, Länge und zulässige Drehzahl je Werkzeug.

Sägeblatt-Kunde: WZ, FZ/TZ und wann Diamant

Die Zahnform entscheidet mit über das Ergebnis: Wechselzahn (WZ) ist der Allrounder für Massivholz und Platte, längs wie quer. Flach-/Trapezzahn (FZ/TZ) schneidet Kunststoffe und Alu-Profile sauber, die TR-Varianten sind für Schichtstoff und Trespa ausgelegt, und für Faserzement gehört ein Diamantblatt auf die Säge.

Faustregel zur Zähnezahl: wenige Zähne räumen schnell im Längsschnitt, viele Zähne schneiden fein und ausrissarm. Hartmetallblätter lassen sich mehrfach nachschärfen, bevor ein neues fällig wird. Welche Nummer zu deiner Maschine passt, zeigt dir die Empfehlungskarte im Berater.

Was wir nicht führen – und warum

Drei Beispiele: Den S 25 L nehmen wir nicht auf, weil Staubklasse L die Holzstaub-Pflicht nicht erfüllt – und der Schritt zur M-Klasse 285 € kostet, keine Vervielfachung. Die NFU-Nutfräsen sind Holzbau-Werkzeug. Und das Zimmerei-Programm trennt Mafell selbst vom Schreiner-Sortiment – wir ziehen dieselbe Linie.

Die ganze Liste mit Begründungen

Kein Verkaufsgespräch, ein Werkstattgespräch

Du schwankst zwischen zwei Maschinen?

Das klären wir in zehn Minuten – nicht über Datenblätter, sondern über deine Arbeit: welche Werkstücke, welche Stückzahl, wie viel Platz in der Werkstatt. Am anderen Ende sitzt ein Schreiner.

2000
Wie das anfing

Ein Platz am Mafell-Stand

HOLZ-HANDWERK 2000, Nürnberg

Im Jahr 2000 hatte Reiner Ruggaber einen Frästisch gebaut und keinen Stand, auf dem er ihn zeigen konnte. Er zeigte ihn Ernst Krauss, damals an der Spitze von Mafell. Krauss sah, was in dem Tisch steckte, ermutigte ihn – und räumte ihm auf der HOLZ-HANDWERK in Nürnberg einen Platz am Mafell-Messestand frei.

Dort stand der erste RUWI Frästisch, neben den Maschinen eines Herstellers, der damals gut hundert Jahre alt war. Ein Quadratmeter Standfläche von einem Unternehmen, das nichts davon hatte – und ein Satz von einem, der sich auskannte.

Wir schauen zu diesem Betrieb auf: gegründet 1899, alles in Oberndorf entwickelt und gefertigt, mit einer Eigenfertigungstiefe von bis zu 85 Prozent. An so etwas misst man sich gern.

Deshalb liegt Mafell bei uns nicht einfach im Programm. Wer hier eine Mafell kauft, kauft bei jemandem, der weiß, was er Oberndorf verdankt.

Hinter dieser Auswahl steht Reiner Ruggaber – Entwickler unserer Frästische und Hubtische. Wenn eine Empfehlung hier steht, hat sie die Werkstatt hinter sich, nicht das Marketing.

Zurück zum Berater