Frästische

Eine mobile Tischfräse mit mehreren Fräsern gleichzeitig einsatzbereit: Du wechselst nicht ständig das Werkzeug, sparst spürbar Rüstzeit und rollst den Tisch bei Nichtgebrauch einfach weg.

Welches Modell passt zu dir? Zur Entscheidungshilfe

Unsicher, wie viele Spindeln du brauchst? Ruf an: +49 7402 8414 – wir klären das in zehn Minuten. Oder vereinbar ein Werkstattgespräch.

Welcher Frästisch passt zu dir?

Die Leitfrage: Wie viele Fräser willst du gleichzeitig bereithalten? Mehr Spindeln heißt weniger Werkzeugwechsel – und spürbar weniger Rüsten.

Den Frästisch baust du mit – fast alles lässt sich nachrüsten: zusätzliche Antriebsmotoren, Feineinstellung, Tischverlängerung und Anschlaglineal. Du startest klein und erweiterst, wenn dein Bedarf wächst.

Für die meisten Werkstätten trifft der Classic die Mitte: Drei Fräser bleiben gleichzeitig eingespannt, das spart dir das ständige Umrüsten – der bewährte Allrounder für Handwerk, Ausbildung und Kleinserie. Brauchst du nur gelegentlich eine Fräse, reicht der Basic. Mehr Leistung und Spindeln holst du dir über Performance und Premium.

„Ich nutze die RUWI Unterflurfräse seid 2011 gewerblich und bin sehr zufrieden. Die Maschine läuft häufig mehrere Stunden und ist sehr solide und ordentlich verarbeitet. Die kurzen Rüstzeiten und die Kompakte Bauweise sind super!“

Simon, verifizierter Käufer  ·  5 von 5  ·  gewerblicher Nutzer seit 2011

Frästisch kaufen – die mobile Tischfräse für Holzprofis

Fasen, nuten, runden, schleifen, entgraten, bündigfräsen: Der RUWI Frästisch ist eine mobile Tischfräse mit untergebauten Oberfräsen, an der du Holz, Kunststoff und weiche Metalle an einem stabilen Tisch bearbeitest – und ihn bei Nichtgebrauch einfach wegrollst. Ob als Ergänzung zur stationären Tisch- oder CNC-Fräse oder als eigenständige Lösung für Handwerk und Industrie: Über das Mehrspindel-Konzept hast du mehrere Fräser gleichzeitig einsatzbereit und sparst dir das ständige Umrüsten.

Frästisch, Tischfräse oder Oberfräsentisch – wo liegt der Unterschied?

Die drei Begriffe meinen im Netz oft Verschiedenes. Als Oberfräsentisch wird im Heimwerkerbereich meist ein Tisch verkauft, unter den du deine eigene Handoberfräse klemmst – der Tisch ist nur die Halterung, die Fräse bringst du selbst mit. Wenn du genau das für gelegentliche Arbeiten suchst, ist ein einfacher Oberfräsentisch die passendere und günstigere Wahl als eine RUWI Maschine.

Der RUWI Frästisch ist etwas anderes: eine Unterflurfräse mit fest eingebauten Oberfräsenmotoren „Made in Germany", ausgelegt auf den täglichen Betrieb. Je nach Modell sitzen eine bis fünf Spindeln unter der Platte – erweiterbar auf zehn –, sodass mehrere Fräser gleichzeitig eingespannt bleiben und du ohne Umrüsten von einer Aufgabe zur nächsten wechselst. „Tischfräse" ist der Oberbegriff; gemeint ist hier diese eigenständige, auf Rollen verfahrbare Maschine, nicht die untergeklemmte Handfräse.

Die vier Modelle im Überblick

Den RUWI Frästisch gibt es in vier Ausführungen – von einspindlig bis fünfspindlig (erweiterbar auf zehn). Alle teilen Bauweise, Sicherheitstechnik und die modulare Erweiterbarkeit; sie unterscheiden sich in Tischgröße, Zahl der Spindeln und Motorleistung.

Modell Tisch (mm) Spindeln Motor Drehzahl (U/min) Fräshub
Basic 520 × 430 1 1.050 W 8.000–25.000 43 mm
Classic 640 × 500 3 1.050 W 8.000–25.000 43 mm
Classic Performance 640 × 500 3 ca. 1.600 W 3.500–30.000 55 mm
Premium 1.070 × 500 5 (auf 10 erweiterbar) 1.050 W 8.000–25.000 43 mm

RUWI Frästische Basic, Classic und Premium nebeneinander

Der RUWI Fräsmotor

In jedem Frästisch sitzt ein Oberfräsenmotor „Made in Germany", ausgelegt auf Dauereinsatz – je nach Modell mit 1.050 oder 1.600 W. Über die stufenlose Drehzahlregelung (8.000–25.000 beziehungsweise 3.500–30.000 U/min) hältst du die Schnittgeschwindigkeit passend zum Material. Sanftanlauf und Überlastschutz verhindern ruckartiges Anlaufen und halten die Drehzahl unter Last konstant; ein gegenläufiges Rückfördergewinde schützt die Lager vor Staub, die doppelte Kugellagerung sorgt für ruhigen Rundlauf.

Als Anhaltspunkt für die Drehzahl: eine Weichholzkante schleifen (Ø 15 mm) bei rund 8.000 U/min gegen Brandspuren, Multiplex bündigfräsen (Ø 19 mm) bei 18.000–22.000, eine Lamello-Nut in Spanplatte (Ø 40 mm) bei maximal 18.000, Kunststoffkanten abrunden oder fasen bei rund 12.000, damit das Material nicht schmiert.

Nennleistung 1.050 W (Standard) oder 1.600 W (Performance)
Betriebsspannung 220–230 V / 50 Hz (Schuko)
Drehzahl Standard 8.000–25.000, Performance 3.500–30.000 U/min
Sanftanlauf ja, mit Anlaufstrombegrenzung
Spannhals 43 mm
Spannzangen Standard Ø 8 mm, alternativ 6 / 6,35 / 10 mm
Spannzangen Performance Ø 12 mm, alternativ 3 / 4 / 5 / 6 / 8 / 10 mm
Lagerung doppelte Kugellager, gegenläufiges Rückfördergewinde

RUWI Frästisch Vorderansicht

Doppel-Staubabsaugung

Der Frästisch saugt Staub und Späne dort ab, wo sie entstehen – oberhalb und unterhalb der Tischplatte. Der 120-mm-Stutzen passt an stationäre und mobile Absauganlagen; die Absaugeinheit verschiebt sich zum aktiven Fräsmotor, und Trennstege im unteren Kanal verhindern Nebenluft. Eine Einschaltautomatik, die die Absaugung mit der Fräse startet, ist optional. Das schützt deine Atemwege, hält Werkstück und Werkstatt sauber und reduziert die Staubbelastung von Motor und Elektronik. Die Absaugung ist DGUV-geprüft.

Absauganschluss Ø 120 mm
Luftleistung ca. 170–230 m³/h bei 20 m/s
Unterdruck (20 m/s) < 1.000 Pa

Zubehör und Upgrades

Der Frästisch ist modular: Fast alles lässt sich später nachrüsten, wenn dein Bedarf wächst.

Feineinstellung

Justiert die Fräserhöhe in 0,1-mm-Schritten. Bei der Classic Performance an allen drei Motoren serienmäßig; für Basic, Classic und Premium gibt es sie als Nachrüstsatz (ab Baujahr 2024).

Zusätzliche Antriebseinheiten

Vor allem der Premium ist dafür ausgelegt: Bis zu fünf weitere Antriebsmotoren ergänzen ihn auf bis zu zehn Spindeln. Montagepunkte und Schuko-Steckdosen sind vorbereitet, auch Classic und Basic lassen sich begrenzt erweitern.

Tischverlängerung

Für größere Werkstücke montierst du die Tischverlängerung werkzeuglos seitlich oder frontal – über das passende Befestigungsset. Der Tisch bleibt dabei mobil.

Anschlag- und Führungssysteme

Das Anschlaglineal führt geradlinige Arbeiten (Fasen, Nuten, Abrunden), bei Classic und Premium mit Tiefen-Feineinstellung. Das Bogenlineal fräst Innen- und Außenradien stufenlos, die 3D-Einheit bearbeitet mehrfach gekrümmte Teile über zwei bewegliche Werkstückauflagen.

Spannzangen und Kleinteile

Spannzangen in mehreren Größen und gehärtete Überwurfmuttern halten die Fräser sicher; der Kunststoff-Einlegering verkleinert den Spalt um den Fräser für sicheres Arbeiten an kleinen Werkstücken. Als Verschleißteile gibt es den Ersatzkohle-Satz für Basic/Classic/Premium und den Satz für die Performance.

Antriebseinheit RUWI Frästisch

Wer mit dem RUWI Frästisch arbeitet

In Handwerksbetrieben (Schreinerei, Tischlerei, Innenausbau) für Kleinserien und Einzelstücke – Fasen, Runden, Nuten, Kopierfräsen ohne ständiges Umrüsten, platzsparend wegrollbar und als Ergänzung zur stationären Fräse oder CNC. In der Industrie (Möbelbau, Serienfertigung) im Parallelbetrieb neben CNC-Anlagen zur Nachbearbeitung, mit Dauerläufermotoren für den Schichtbetrieb. In Bildungseinrichtungen, wo Auszubildende mehrere Fräsverfahren an einer GS- und DGUV-geprüften Maschine lernen. Und im Wohnmobil-, Caravan- und Modellbau sowie in der Kunststoffbearbeitung für den Materialmix aus Holz, Kunststoffen (Plexiglas, Makrolon, GFK) und Aluminium.

Höhenverstellung am RUWI Frästisch Premium

Qualität „Made in Germany" und Sicherheit

RUWI fertigt in Fluorn-Winzeln in Baden-Württemberg. Die hohe Fertigungstiefe erlaubt strenge Qualitätskontrollen; jeder Frästisch wird vor Auslieferung geprüft und erfüllt die einschlägigen EU-Normen (CE, GS, BG-/DGUV-Prüfungen). Gestell und Tisch bestehen aus Stahl oder verwindungssteifen Aluminiumprofilen, die Motoren sind industrietaugliche Antriebe mit Sanftanlauf, PTC-Schutz und geringer Vibration. Für sichere Bedienung sorgen Schutzhauben, Werkzeugabdeckungen, Einlegeringe und die Doppelabsaugung.

Warum ein RUWI Frästisch statt einer stationären Tischfräse?

Der wichtigste Unterschied ist das Mehrspindel-Konzept: Mehrere Fräser sind gleichzeitig einsatzbereit, was die Rüstzeit deutlich senkt. Dazu kommen die Mobilität auf Rollen und die kompakte Bauweise. Klassische stationäre Spindelfräsen sind bei sehr großen Fräsköpfen im Vorteil, brauchen aber mehr Platz und aufwändigeres Rüsten. Für häufig wechselnde Fräsaufgaben und kleinere Losgrößen ist der RUWI Frästisch der praktischere Weg.

Auswahl verschiedener Fräser

Reiner Ruggaber, Schreinermeister und Gründer von RUWI

Kein Verkaufsgespräch, ein Werkstattgespräch

Sprich mit dem Schreinermeister, der den Frästisch erfunden hat

Den ersten RUWI Frästisch hat Reiner Ruggaber für die eigene Schreinerei gebaut – um die Abläufe in seiner Werkstatt zu verbessern. Wie viele Spindeln, welche Leistung und welches Zubehör zu deinem Betrieb passen, klärt er mit dir an deiner Arbeit, nicht am Datenblatt. In zehn Minuten weißt du, welches Modell sich für dich rechnet.

Häufige Fragen zum Frästisch

Was bedeutet Mehrspindel beim Frästisch?

Mehrspindel heißt, der Tisch trägt mehrere Fräsmotoren nebeneinander, von denen jeder einen eigenen Fräser aufnimmt. Statt für jeden Arbeitsschritt das Werkzeug zu wechseln, fährst du zum passenden Motor – das spart spürbar Rüstzeit. Der RUWI Classic hat drei Spindeln, der Premium fünf und lässt sich auf bis zu zehn erweitern. Für Betriebe, die oft zwischen Fasen, Nuten und Runden wechseln, ist das der größte Zeitvorteil.

Lohnt sich ein Frästisch bei diesem Preis?

Das hängt davon ab, wie oft du fräst. Wer regelmäßig wechselnde Fräsarbeiten hat, spart durch die mehreren bereitstehenden Fräser bei jedem Auftrag Rüstzeit – über die Zeit rechnet sich das. Wer dagegen nur selten und gelegentlich fräst, ist mit einem einfachen Oberfräsentisch besser bedient. Welches Modell sich für deinen Betrieb rechnet, gehen wir im Werkstattgespräch ehrlich mit dir durch.

Welche Fräser passen in den RUWI Frästisch?

Die Fräser werden über Spannzangen aufgenommen. Beim Standardmotor ist die Spannzange Ø 8 mm montiert, alternativ gibt es 6, 6,35 und 10 mm. Die Performance-Variante nimmt mit Ø 12 mm und Spannzangen von 3 bis 10 mm auch größere Fräser auf. Der Spannhals der Motoren misst 43 mm. So lassen sich handelsübliche Schaftfräser für Holz, Kunststoff und Aluminium einsetzen.

Kann ich den Frästisch später erweitern?

Ja, der Frästisch ist modular aufgebaut. Du kannst zusätzliche Antriebsmotoren nachrüsten – der Premium wächst auf bis zu zehn Spindeln, auch Classic und Basic lassen sich begrenzt erweitern. Dazu kommen Feineinstellung, Tischverlängerung, Anschlag- und Bogenlineal. So startest du mit dem Modell, das du jetzt brauchst, und baust aus, wenn dein Bedarf wächst.

Ist der RUWI Frästisch für Kunststoff und Aluminium geeignet?

Ja. Über die stufenlose Drehzahlregelung stellst du die Schnittgeschwindigkeit aufs Material ein – für Holz höher, für Kunststoff niedriger, damit es nicht schmiert. Der Frästisch bearbeitet Holz, Plattenwerkstoffe, Kunststoffe wie Plexiglas, Makrolon und GFK sowie weiche Metalle wie Aluminium. Damit ist er auch im Wohnmobil-, Caravan- und Modellbau zu Hause.

Ist der Frästisch sicher und geprüft?

Ja. RUWI fertigt in Fluorn-Winzeln in Baden-Württemberg, jeder Frästisch wird vor Auslieferung geprüft und erfüllt die einschlägigen EU-Normen (CE, GS, BG- und DGUV-Prüfungen). Schutzhauben, Werkzeugabdeckungen, Einlegeringe und die DGUV-geprüfte Doppelabsaugung sorgen für sichere Bedienung – auch im Ausbildungsbetrieb.