Das ist dabei
• 1 × Sägeblatt-HM Ø 160 × 20 mm, Z 24 WZ (universeller Einsatz in Holz)
• 1 × Sechskantschlüssel 5 mm
• 1 × Anschlussleitung 6 m
Die Beplankung für den Holzrahmenbau, die Fassadenplatte aus Faserzement, der OSB-Zuschnitt auf der Baustelle: Großformat sägen heißt sonst entweder Platten zur stationären Säge tragen – oder die Handkreissäge drei Meter freihändig ruhig halten. Die PSS 3100 SE geht den dritten Weg: Du legst die Schiene auf, stellst Tiefe und Endpunkt ein, startest – und die Säge fährt den Schnitt selbst, mit motorischem Vorschub von 0,07 bis 0,34 m/s über die volle Schnittlänge von 3.100 mm. Ein-Mann-Bedienung, jeder Schnitt so gerade wie der erste.
Ihr zweites Argument ist der Staub: Das Sägeblatt läuft vollverkleidet, der integrierte Absaugkanal nimmt die Späne dort auf, wo sie entstehen – am M-Sauger angeschlossen bleibt der Raum sauber, statt dass der Zuschnitt die halbe Baustelle einstaubt. Genau dafür ist die Kapselung gebaut: Was die Quelle nicht verlässt, muss niemand einatmen oder wegkehren. Dazu die Vorritzfunktion für ausrissfreie beschichtete Kanten, der Nachsetzanschlag für Formate über 3.100 mm, der einstellbare Endanschlag, an dem das Blatt am Schnittende von selbst austaucht, und der Eintauchschnitt über den wegschwenkenden Spaltkeil. Die Vollwellenelektronik regelt 2.600 bis 5.200 U/min aufs Material – mit dem Diamantblatt-Set auch zementgebundene Platten. Für den Transport wird die Schiene mit dem beiliegenden Werkzeug geteilt; das System wiegt 18,3 kg.
Dass du das Mafell-System bei RUWI kaufst, ist keine Selbstverständlichkeit: Wir sind selbst Hersteller – Werkzeuge für Holzprofis aus Fluorn-Winzeln, 4 Kilometer vom Mafell-Werk in Oberndorf am Neckar. Wir führen, was wir aus eigener Praxis empfehlen können – und sagen dir unten ehrlich, für wen sich dieses Kaliber rechnet.
So arbeitest du damit
- Großformat auf der Baustelle: Beplankung, Fassade, OSB – zuschneiden, wo verbaut wird, statt Platten zu fahren.
- Schnitt einstellen, starten, prüfen: Tiefe an der Skala, Endanschlag setzen – der Vorschub übernimmt, das Blatt taucht am Ende aus.
- Beschichtet ohne Ausriss: Sägeeinheit auf Vorritzen umstellen, dann durchsägen.
- Faserzement und Trespa: Drehzahl ans Material, Diamantblatt-Set einsetzen – die Absaugung läuft mit.
Passt das zu deiner Werkstatt?
Die PSS rechnet sich dort, wo regelmäßig Großformate fallen und keine stationäre Plattensäge steht – im Holzrahmenbau, an der Fassade, im Objekt-Innenausbau. Sie ersetzt keine Druckbalkensäge im Möbelbau-Takt: Wer täglich Korpusteile auf Zehntel formatiert, bleibt bei der stationären Lösung. Und für den gelegentlichen Plattenschnitt reicht die MT 55 cc auf der Führungsschiene – die PSS beginnt da, wo aus Schnitten Serien werden und der Staub am Arbeitsort bleiben muss. Als Absaug-Partner passt der S 25 M direkt an den Kanal.
Warum dein Sauger Staubklasse M haben sollte, liest du im Wissensartikel zur Holzstaub-Absaugung – und der Maschinenberater führt dich in zwei bis drei Fragen zur passenden Säge.
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