Das ist dabei
• 1 × Sägeblatt-HM Ø 120 × 20 mm, Z 40 FZ/TR (Feinschnitte in Holz)
• 1 × Aluverbundfräser MF-AF 90 für 90°-V-Nuten bis 8 mm Frästiefe, mit 2 Positionsanzeigern und Späneabweiser
• 1 × Parallelanschlag
• 1 × Anschlussleitung 4 m
• 1 × T-MAX-Systembox
Eine Nut von 18 mm Breite heißt mit der Oberfräse: zweimal fahren und hoffen, dass der zweite Gang exakt ansetzt. Die MF 26 cc fräst sie in einem Durchgang – der Verstellnuter spannt stufenlos von 15,4 bis 25 mm auf, die Tiefe stellst du per Stellschraube auf ein Zehntel nach Skala. Das ist ihr Kern: die Spezialistin für breite Nuten, V-Nuten und Schlitze, geführt auf dem F-Schienen-System, mit 0 bis 26 mm Frästiefe und stufenloser Drehzahl von 3.600 bis 6.250 U/min.
Multifräse meint hier drei Maschinen in einem Magnesium-Gehäuse: Mit dem Fräskopf nutet und falzt sie, mit den V-Fräsern beherrscht sie die Falt- und Biegetechnik – 90°-Nut in die Gipskartonplatte oder die Aluverbundplatte, falten, fertig ist die stabile Kante ohne sichtbare Fuge. Und mit dem 120er-Sägeblatt sägt sie bis 26 mm auf der Schiene. Der Gleiter läuft dabei auf der Materialoberfläche und verhindert das Kippen, der Zeiger zeigt die Tiefe mit und ohne Schiene korrekt an. Das Sicherheitsdetail steckt im Werkzeugwechsel: Die Schutzhaube öffnet mit einem Handgriff – und genau dieser Griff aktiviert automatisch Einschaltsperre und Blattarretierung, damit an der offenen Maschine nichts anlaufen und nichts mitdrehen kann.
Dass du die Mafell-Fräse bei RUWI kaufst, ist keine Selbstverständlichkeit: Wir sind selbst Hersteller – Werkzeuge für Holzprofis aus Fluorn-Winzeln, 4 Kilometer vom Mafell-Werk in Oberndorf am Neckar. Wir führen, was wir aus eigener Praxis empfehlen können – und sagen dir unten, wann die normale Oberfräse reicht.
So arbeitest du damit
- Breite Nuten in einem Gang: Rückwand, Stellbrett, Einlegeboden – Verstellnuter aufspannen, Breite einstellen, fräsen.
- Kanten falten statt fügen: V-Nut in Gipskarton oder Aluverbund, umklappen – die Eckverkleidung steht.
- Dreifach schlitzen: die Schlitzeinheit setzt drei Schlitze pro Arbeitsgang – Biegetechnik für geschwungene Teile.
- Wendeplatten drehen statt schärfen: die HM-Platten des Fräskopfs werden gewendet, nicht eingeschickt.
Passt das zu deiner Werkstatt?
Die MF 26 cc lohnt sich, wo breite Nuten und die V-Falt-Technik regelmäßig vorkommen – im Innenausbau, Messe- und Ladenbau, an der Fassade. Für die schmale Standardnut und Profilarbeiten bleibt die Oberfräse das flexiblere Werkzeug, und Nut-Serien am festen Platz laufen auf dem RUWI Frästisch – dort ausschließlich im Gegenlauf, weil beim Gleichlauf die Schnittkraft das Werkstück selbst einzieht. Es gibt die MF 26 cc in drei Ausstattungen: mit Aluverbund-Fräser, mit Gipskarton-Fräser oder als /400-Grundmaschine – die Werkzeuge sind untereinander tauschbar.
Warum dein Sauger Staubklasse M haben sollte, liest du im Wissensartikel zur Holzstaub-Absaugung – und der Maschinenberater führt dich in zwei bis drei Fragen zur passenden Maschine.
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