Werkzeugwechsel sind der Zeitfresser an jeder Oberfräse. Du fräst eine Kante bündig, brauchst dann den Abrundfräser, danach noch den Nutfräser – und jedes Mal heißt es ausspannen, einspannen, einstellen, probieren. Der RUWI Frästisch Classic löst das mit einem einfachen Prinzip: drei Oberfräsenmotoren auf einem Tisch, jeder mit einem fest eingespannten Werkzeug. Eins fertig, weiterschieben, weiter geht's.
Jeder der drei Motoren leistet 1.050 Watt auf der 640 × 500 mm Tischfläche, die Drehzahl regelst du stufenlos von 8.000 bis 25.000 U/min – mit Sanftanlauf, Anlaufstrombegrenzung und konstanter Drehzahl unter Last, ausgelegt auf Dauerbetrieb. Die Stahlspindel (Ø 22 mm) läuft doppelt gelagert, das Rückfördergewinde hält den Staub aus den Lagern; Werkzeuge bis Ø 40 mm wechselst du von oben. Die doppelte Staubabsaugung ober- und unterhalb der Tischplatte (Anschluss Ø 120 mm) gehört zur Serie. GS-zertifiziert (DGUV Test), holzstaubgeprüft, in Deutschland entwickelt und gefertigt.
Der Classic ist das meistverkaufte RUWI Frästisch-Modell in Schreinerei und Innenausbau – und gebaut, um Schreiner-Generationen zu überdauern. Manche Classic-Frästische arbeiten seit über 20 Jahren in denselben Betrieben. In der Schreinerei Schwarzwälder in Königsfeld – Familienbetrieb seit 1928 – steht ein Classic in der Werkstatt, unter anderem für die Nachbearbeitung nach der CNC.
So arbeitest du damit
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Drei Fräser parallel fahren: Abrund-, Fasen- und Nutfräser bleiben eingespannt und eingestellt – kein Umrüsten, kein erneutes Einstellen, kein Probefräsen zwischen den Arbeitsgängen.
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Kanten und Profile arbeiten: Möbelteile, Türen, Treppen und Massivholzelemente laufen am Anschlag durch – das Teil kommt zum Werkzeug.
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Serien fertigen: Kantenprofile, Nuten und Griffmulden ohne Zeitverlust zwischen den Bauteilen – die Rüstzeit fällt einmal an, vorher.
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Die CNC ergänzen: Nachbearbeitungen und Sonderschnitte, die sich auf der CNC nicht lohnen, laufen nebenan von Hand.
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Dorthin rollen, wo gefräst wird: vier Lenkrollen mit Bremse – die 91 kg fahren an ihren Platz und stehen dann fest.
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Ausbilden: GS-zertifiziert (DGUV Test) und holzstaubgeprüft – auch für Lehrwerkstätten, Berufsschulen und Ausbildungsbetriebe.
Passt das zu deiner Werkstatt?
Der Tisch misst 640 × 500 mm bei 910 mm Arbeitshöhe. Absauganschluss Ø 120 mm für deine Absauganlage; Standard-Spannzange ist Ø 8 mm, weitere Spannzangen gibt es für Ø 6 / 6,35 / 9,5 / 10 mm Schäfte. Die 0,1-mm-Feineinstellung rüstest du spindelweise nach (Tische ab Produktion Oktober 2024).
Wer nur eine Spindel braucht, ist mit dem RUWI Frästisch Basic besser dran; wer fünf bis zehn will, schaut auf den Premium. Für größere Schäfte und Werkzeuge bis Ø 55 mm gibt es den Classic Performance mit 1.600-Watt-Motoren. Und wenn du das nicht am Datenblatt entscheiden willst: Der Konfigurator rechnet mit deinen Anforderungen.
Alle Details
Abmessungen und Mobilität
Tischgröße: 640 × 500 mm
Arbeitshöhe: 910 mm
Eigengewicht: 91 kg
Mobilität: 4 Lenkrollen mit Bremse
Motoren und Leistung
Motoren: 3 × 1.050 Watt (230 V), in Deutschland gefertigt
Drehzahl: stufenlos 8.000 bis 25.000 U/min je Motor
Elektronik: Sanftanlauf mit Anlaufstrombegrenzung, konstante Drehzahl unter Last, auf Dauerbetrieb ausgelegt
Frässpindel
Spindel: Stahl, Ø 22 mm, doppelt gelagert – für ruhigen Rundlauf
Staubschutz: Rückfördergewinde, hält Staub aus den Lagern
Werkzeugdurchmesser: bis Ø 40 mm
Werkzeugwechsel: von oben
Spannzange: Ø 8 mm (alternativ Ø 6 / 6,35 / 9,5 / 10 mm)
Staubabsaugung
Absaugung: doppelt, ober- und unterhalb der Tischplatte
Anschluss: Ø 120 mm
Sicherheit und Qualität
Herkunft: in Deutschland entwickelt und gefertigt
Prüfzeichen: GS-zertifiziert (DGUV Test), holzstaubgeprüft