Mafell bei RUWI: Die Säge neben dem Frästisch
Was bei uns selbst läuft
Du kennst uns als Hersteller. Frästische, Hubtische, Schnellspanner – entwickelt und montiert in Fluorn-Winzeln. Und jetzt gibt es bei uns auch Mafell-Maschinen. Da darf man stutzen: Warum führt ein Hersteller die Maschinen eines anderen?
Weil sie bei uns nie weit weg waren. Mafell-Maschinen gab es bei RUWI von Anfang an. Nicht als Ausstellungsstück, sondern im Gebrauch. Für den Zuschnitt in der Fertigung steht bei uns die Formatkreissäge, das ist für diese Arbeit die bessere Maschine. Die Erika kommt ins Spiel, wenn die Arbeit woanders stattfindet: bei Projekten, auf der Baustelle, bei den eigenen Schreinerarbeiten unserer Leute. Dazu die Akkuschrauber. Unser Schreinerteam kennt diese Maschinen nicht aus dem Prospekt. Es kennt sie aus der Hand.
Und wir kennen ihre Grenzen. Lange Bretter kippen an der Erika hinten über die Kante – jeder, der eine hat, weiß das. Irgendwann stand bei uns die erste Tischverlängerung daneben, für den eigenen Gebrauch gebaut. Kein Auftrag, kein Lastenheft, ein Problem am Montag und eine Lösung am Freitag.

Der Mafell-Bus vor unserer Halle in Fluorn-Winzeln – aus Oberndorf sind es 4 Kilometer
Warum ausgerechnet Mafell
Weil Mafell da war, bevor jemand an RUWI glaubte.
In den Anfängen von RUWI hatte Reiner einen Frästisch gebaut, aber keinen Stand dafür. Er zeigte ihn Ernst Krauss, damals an der Spitze von Mafell. Krauss sah, was in dem Tisch steckte, und räumte ihm auf der HOLZ-HANDWERK in Nürnberg einen Platz am Mafell-Stand frei. Dort stand der erste RUWI Frästisch – neben den Maschinen eines Herstellers, der damals gut hundert Jahre alt war. Ein Quadratmeter Standfläche von einem Unternehmen, das nichts davon hatte. Aus diesem Quadratmeter ist RUWI geworden. So etwas vergisst man nicht.
Was Reiner damals gesehen hat, sehen wir heute noch. Mafell baut seit 1899 Maschinen fürs Holzhandwerk. Die Erika kam 1980 und wurde zum Gattungsbegriff für Unterflur-Zugsägen – vielleicht läuft bei dir eine. Entwickelt und gefertigt wird in Oberndorf am Neckar, mit einer Fertigungstiefe von bis zu 85 Prozent. Ersatzteile gibt es zehn Jahre nach Produktionsende.
Von Mafell zu RUWI sind es 4 Kilometer. Für dich heißt das: Wenn an deiner Maschine etwas ist, sitzt der Mensch, der es lösen kann, 5 Minuten von uns entfernt – nicht in einer Hotline.
Was sich für dich ändert – und was nicht
Der Preis ändert sich nicht. Mafell gibt ihn vor, er ist überall derselbe. Du musst also nicht vergleichen. Was bleibt, ist die Frage, wo du kaufst – und ob dort jemand steht, der die Maschine selbst benutzt.
Bei uns steht er. Die meisten Mafell-Maschinen aus dem Shop findest du in Fluorn-Winzeln, die Erika mit unserer Tischverlängerung dran. Nach einem Gespräch geben wir dir gerne eine Maschine bis zu 14 Tage mit in deine Werkstatt. Dort entscheidet sich, ob sie zu dir passt, nicht bei uns.
Bleibt ein Dank nach Oberndorf. Für einen Quadratmeter Standfläche, als RUWI gerade anfing. Für Maschinen, über die wir seit Firmengründung nie nachdenken mussten. Und dafür, dass ein Hersteller mit über 125 Jahren Geschichte einem deutlich jüngeren seine Maschinen anvertraut.
Wenn du Mafell Maschinen sehen willst: Wir haben eine Werkstatt, in der gearbeitet wird, und Leute, die diese Maschinen kennen. Mach einen Termin fürs Werkstattgespräch – vor Ort, per Video oder bei einem unserer Partner. Am anderen Ende sitzt ein Schreiner.
