Werkstück auf Arbeitshöhe: Spannstation, Montagebank und Transporthilfe in einem – höhenverstellbar per Fußpumpe, beim 400 XL Akku elektrisch.
Welches Modell passt zu dir? Zur EntscheidungshilfeDu schwankst zwischen zwei Modellen? Ruf an: +49 7402 8414 – wir klären das in zehn Minuten. Oder vereinbar ein Werkstattgespräch.
Welcher Hubtisch passt zu dir?
Such dir den Tisch nach deiner Arbeit aus – oder bau dir aus Untergestell und Platte deinen eigenen.
Lieber selbst zusammenstellen? Starte mit dem Untergestell und wähl deine Tischplatte getrennt dazu – feste Lochrasterplatte, ausziehbare oder aufklappbare Variante. Dieselbe Basis trägt alle Oberteile.
Für die meisten Werkstätten ist der Classic die richtige Wahl: Er zieht von 160 auf 220 cm aus und die seitlichen Spannprofile nehmen Bessey-GTR-Zwingen direkt auf. Eines haben alle gemeinsam – das Ø-20-mm-Lochraster im 96-mm-Raster: dein Festool-MFT- und Bessey-Zubehör passt ohne Umbau.
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RUWI Hubtisch – die höhenverstellbare Werkbank für Schreinerei und Werkstatt
Der RUWI Hubtisch ist die höhenverstellbare Werkbank für die Werkstatt – und mehr als ein Werktisch: mobile Montagebank, Spannstation und Transporthilfe in einem. Über die Hydraulik-Fußpumpe – bei den Akku-Modellen elektrisch – stellst du die Arbeitshöhe stufenlos ein und bringst auch schwere Werkstücke auf rückenfreundliche Höhe. Für Schreiner, Tischler und Metallbauer wird so aus einem Tisch eine Arbeitsstation, die mitwächst. Vier feststellbare Lenkrollen bringen ihn dorthin, wo du gerade arbeitest.
Das kennzeichnende Merkmal ist das 20-mm-Lochraster (Rastermaß 96 × 96 mm) in der HPL-beschichteten Multiplexplatte: Darüber platzierst du Klemmen, Spannbolzen, Anschläge und Auflageschienen frei – jeder RUWI Hubtisch wird so zur Spannstation. Weil das Rastermaß dem verbreiteten Standard folgt, passt auch Zubehör von Festool MFT, Sauter und Bessey ohne Umbau. Die Platte ist kratzfest und leicht zu reinigen, die Scherenkonstruktion aus Rechteck-Stahlrohren trägt je nach Modell bis 300 oder 400 kg.
Hubtisch für die Werkstatt: So wählst du Größe, Traglast und Antrieb
Drei Fragen führen dich zuverlässig zum richtigen Tisch:
Wie groß muss die Arbeitsfläche sein?
Für Einzelteile, Korpusabschnitte und Montage am Stück reichen 120 × 80 cm – das ist der Basic und der eingeklappte Premium. Sobald Türen, Treppenwangen oder lange Massivholzbohlen dazukommen, willst du die ausziehbare Fläche des Classic: 160 × 80 cm, bei Bedarf auf 220 cm verlängert. Erst wenn regelmäßig Platten über zwei Meter oder mehrere Werkstücke gleichzeitig auf den Tisch sollen, lohnt das XL-Format mit 200 × 100 cm (ausgezogen 270 cm). Und wer meist kompakt arbeitet, aber gelegentlich viel Fläche braucht, fährt mit dem Premium am flexibelsten – seine Grundplatte misst 120 × 80 cm und klappt per Schwenkmechanik in Sekunden auf 120 × 160 cm auf.
Wie viel Traglast brauchst du?
300 kg decken praktisch den gesamten Holzbereich ab – auch schwere Korpusse, Leimholzplatten und Massivholz. Zu den 400-kg-Modellen greifst du, wenn dauerhaft Maschinen, Mineralwerkstoff, Naturstein oder besonders schwere Baugruppen auf dem Tisch stehen. Im Zweifel ist die 300-kg-Variante für die meisten Schreinereien reichlich dimensioniert.
Fußpumpe oder Akku?
Die Hydraulik-Fußpumpe arbeitet ohne Strom, ist unempfindlich und in der Anschaffung günstiger – für die allermeisten Werkstätten die richtige Wahl, und entsprechend kommen die meisten Hubtische mit ihr. Der elektrische Antrieb verstellt die Höhe per Fußschalter freihändig und schneller, hängt dafür am geladenen CAS-Akku. Ein Punkt, den du vorher kennen solltest: Den elektrischen Antrieb gibt es nur als 400-XL-Modell. Wer elektrisch verstellen will, entscheidet sich damit zugleich für die große Fläche und 400 kg Traglast.
Kurz zusammengefasst:
| Deine typische Arbeit | Passendes Modell |
|---|---|
| Einzelteile, Montage, kompakte Werkstatt | Basic |
| Türen, Treppenwangen, lange Bohlen, Verleimen | Classic |
| Mal kompakt, mal schnell viel Fläche | Premium |
| Eigene Platte oder Maschinenaufnahme | Untergestell |
| Sehr große Platten oder besonders schwere Lasten | XL- und 400-Akku-Modelle |
Die Modelle im Vergleich
| Modell | Arbeitsfläche | Traglast | Arbeitshöhe | Höhenverstellung |
|---|---|---|---|---|
| Untergestell 300 | 110 × 64 cm (ohne Platte) | 300 kg | 43–103 cm | Hydraulik-Fußpumpe |
| Untergestell 300 XL | 144 × 77 cm (ohne Platte) | 300 kg | 44,5–104 cm | Hydraulik-Fußpumpe |
| Untergestell 400 XL Akku | 144 × 77 cm (ohne Platte) | 400 kg | 69–103,5 cm | elektrisch / Akku |
| Basic 300 | 120 × 80 cm | 300 kg | 45–105 cm | Hydraulik-Fußpumpe |
| Classic 300 | 160 × 80 cm, ausgezogen 220 × 80 | 300 kg | 53–113 cm | Hydraulik-Fußpumpe |
| Classic 300 XL | 200 × 100 cm, ausgezogen 270 × 100 | 300 kg | 47–106,5 cm | Hydraulik-Fußpumpe |
| Classic 400 XL Akku | 200 × 100 cm, ausgezogen 270 × 100 | 400 kg | 71,5–106 cm | elektrisch / Akku |
| Premium 300 | 120 × 80 cm, aufgeklappt 120 × 160 | 300 kg | 57–117 cm | Hydraulik-Fußpumpe |
Alle Platten tragen das 20-mm-Lochraster im Rastermaß 96 × 96 mm.
Was du außerdem brauchst
Damit es nach dem Kauf keine Überraschung gibt – hier offen, was getrennt dazukommt und was du dir sparen kannst.
Bei den 400-XL-Akku-Modellen sind Akku und Ladegerät nicht im Lieferumfang. Sie arbeiten mit der 18-V-CAS-Plattform, die unter anderem Metabo, Mafell und Lamello nutzen – wer solche Akkus schon im Betrieb hat, setzt sie direkt ein. Sonst gehören der passende CAS-Akku und das Ladegerät ASC 55 dazu.
Spanner, Auflageschienen und Klemmwinkel sind beim Basic, Classic und einzelnen Premium nicht enthalten – die rüstest du nach Bedarf nach. Wer vom ersten Tag an spannen will, nimmt den Premium gleich als Premium Set (mit vier Auflageschienen) oder als Spanntechnik-Paket (zusätzlich zwei Senkrecht-, zwei Waagrechtspanner und acht Klemmwinkel).
Zwei Wege zu deinem Tisch: komplett oder selbst aufgebaut
Du musst nicht zwingend den fertigen Tisch kaufen – zwei Wege führen zum Ziel:
Der Komplett-Tisch. Basic, Classic oder Premium kommen als fertige Einheit aus Untergestell und passender Platte. Der schnellste Weg, wenn du weißt, welche Fläche du brauchst.
Untergestell plus Tischoberteil. Du startest mit dem Untergestell und wählst die Platte getrennt dazu – oft der günstigere Einstieg. Dieselbe Basis trägt alle Standard-Tischoberteile: Du beginnst etwa mit einer festen Lochrasterplatte und rüstest später auf die ausziehbare Classic- oder die aufklappbare Schwenkplatte um, ohne das Untergestell zu wechseln. Auf dasselbe Untergestell montierst du genauso eine eigene Platte oder eine Maschinenaufnahme – die Lösung für Sonderanforderungen, die ein Standardtisch nicht abdeckt.
Die Tischoberteile im Überblick – alle für das Standard-Untergestell, beidseitig HPL-beschichtet:
| Tischoberteil | Arbeitsfläche | Bohrungen Ø 20 mm | Schubkasten | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|
| Lochrasterplatte Basic | 120 × 80 cm | 96 | – | feste Platte, 4 mm HPL |
| Lochrasterplatte mit Schubkasten | 120 × 80 cm | 96 | ja | feste Platte mit Stauraum |
| Classic | 160 × 80 cm, ausziehbar auf 220 × 80 | 128 | ja | zwei ausziehbare Verlängerungen |
| Schwenkplatte | 120 × 80 cm, aufklappbar auf 160 × 120 | 96 / 192 | – | aufklappbare zweite Platte |
| Schwenkplatte mit Schubkasten | 120 × 80 cm, aufklappbar auf 160 × 120 | 96 / 192 | ja | aufklappbar, herausnehmbarer Schubkasten |
Für die XL-Formate (200 × 100 cm) gibt es die passenden Platten auf dem XL-Untergestell als fertige Classic-XL-Modelle.
Der Hubtisch als System
Das 20-mm-Lochraster ist nicht nur Spannfläche, sondern die gemeinsame Schnittstelle eines ganzen Systems. Senkrecht- und Waagrechtspanner, Auflageschienen, Klemmwinkel und Bankhaken sitzen über dieselben Ø-20-mm-Bohrungen – einmal angeschafft, passt das Zubehör auf jeden RUWI Hubtisch und auf jeden anderen 20-mm-Lochrastertisch. Die Tischoberteile lassen sich tauschen, Schubkästen, das Ordnungsboard und die Werkzeugablage erweitern den Stauraum, ohne dass du etwas umbauen musst. Was dazugehört, findest du im Hubtisch-Zubehör.
Über den Tisch hinaus docken die RUWI Werkstatt- und Regalwagen in Aufbau und Höhe an die Hubtische an: Material und Werkzeug stehen auf gleicher Arbeitshöhe bereit, der nächste Arbeitsschritt ist nur einen Handgriff entfernt. So wächst aus einem Tisch nach und nach ein durchdachter Arbeitsplatz.
Ausstattung im Überblick
Die Hubmechanik verstellst du stufenlos und ohne Kraftaufwand – über die in Deutschland gefertigte Hydraulik-Fußpumpe oder, bei den 400-XL-Modellen, elektrisch per Akku. Ein Sicherheitsventil senkt die Plattform bei Überlastung kontrolliert ab, statt sie durchschlagen zu lassen. Die beidseitig HPL-beschichtete Multiplexplatte mit 20-mm-Lochraster nimmt Spann- und Fixierzubehör auf. Vier Vollgummi-Lenkrollen mit Feststellern sorgen für schnelles Positionieren und sicheren Stand, die verschweißte Scherenkonstruktion aus Stahlrohren für Stabilität im Dauereinsatz.

Hubtisch in Schreinerei und Werkstatt: typische Einsätze
Der Hubtisch in der Schreinerei
In Tischlerei und Schreinerei ist der Hubtisch Montage-, Verleim- und Spannzentrum: Türen und Zargen auf der ausziehbaren Fläche verleimen, Korpusse auf rückenfreundlicher Höhe zusammenbauen, am Seitenprofil senkrecht spannen. Weil sich die Höhe aufs Werkstück einstellen lässt statt umgekehrt, schonst du Rücken und Gelenke und sparst dir das Umrüsten mehrerer Tische. Viele Schreiner nutzen ihn als mobilen Angabetisch an der Stationärmaschine – exakt auf Maschinentischhöhe gefahren.
Über die Schreinerei hinaus
In der Kunststoffbearbeitung dient er für Anpassungen, Schleifen und Fasen, in Industrie und Handwerk als ergonomischer Montageplatz und flexible Transporthilfe, in Lehrwerkstätten als rückenschonender, auf jede Körpergröße einstellbarer Arbeitsplatz. Ein Hinweis aus der Praxis: Der Hubtisch ist die mobile Montage-, Spann- und Verleimstation – für überwiegend maschinelles Arbeiten ersetzt er die klassische Hobelbank. Wer dagegen viel schwer von Hand hobelt, bleibt mit einer massiven, verankerten Bank besser bedient.

Kein Verkaufsgespräch, ein Werkstattgespräch
Sprich mit einem Schreinermeister über deinen Hubtisch
Welches Modell zu deiner Werkstatt passt, klären wir in zehn Minuten – nicht über Datenblätter, sondern über deine Arbeit: welche Werkstücke, welche Fläche, welcher Antrieb. Reiner Ruggaber ist selbst Schreinermeister und nimmt sich die Zeit.
Häufige Fragen zum Hubtisch
Was ist ein Scherenhubtisch?
Ein Scherenhubtisch ist ein höhenverstellbarer Arbeitstisch, dessen Plattform über zwei gekreuzte, scherenartig verbundene Schenkel angehoben und abgesenkt wird. In der Werkstatt dient er als Montage-, Spann- und Transportstation: Du bringst das Werkstück auf die Höhe, die zur Arbeit passt, statt dich zum Werkstück zu bücken. Beim RUWI Hubtisch läuft die Höhenverstellung stufenlos über eine in Deutschland gefertigte Hydraulik-Fußpumpe, bei den 400-XL-Modellen elektrisch per Akku.
Wofür braucht ein Schreiner einen Hubtisch?
Ein Schreiner nutzt den Hubtisch zum Montieren und Verleimen, als höhenverstellbare Werkbank, als Spannstation über das 20-mm-Lochraster und als fahrbaren Transportwagen für Platten und Werkstücke. Der Vorteil gegenüber einem festen Tisch: Du stellst die Arbeitshöhe aufs Werkstück ein – das schont bei langen Arbeiten den Rücken und du fährst den Tisch exakt auf die Höhe deiner Maschinentische.
Welche Arbeitshöhe sollte ein Hubtisch haben?
Eine gute Arbeitshöhe liegt etwa 10 bis 15 cm unter Ellenbogenhöhe – für kleinere Personen rund 85 cm, für größere bis etwa 110 cm. Bei kraftbetonten Arbeiten darf der Tisch tiefer stehen, bei feinen Arbeiten höher. Genau dafür ist die stufenlose Höhenverstellung da: RUWI Hubtische lassen sich je nach Modell zwischen 43 und 117 cm einstellen und damit auf jede Körpergröße und jede Tätigkeit anpassen.
Was ist ein 20-mm-Lochraster?
Das 20-mm-Lochraster ist eine Arbeitsplatte mit gleichmäßig angeordneten Bohrungen von 20 mm Durchmesser – bei RUWI im Rastermaß 96 × 96 mm. In diese Bohrungen setzt du Senkrecht- und Waagrechtspanner, Anschläge, Klemmwinkel und Bankhaken, um Werkstücke an nahezu jeder Stelle zu fixieren. Weil das 20-mm-Raster im Holzhandwerk Standard ist, passt auch Zubehör von Festool MFT, Sauter und Bessey ohne Umbau.
Hubtisch mit Fußpumpe oder elektrisch – was ist besser?
Beide haben ihre Berechtigung. Die Hydraulik-Fußpumpe arbeitet ohne Strom, ist robust, wartungsarm und günstiger – für die meisten Werkstätten die richtige Wahl. Der elektrische Akku-Antrieb verstellt die Höhe freihändig per Fußschalter und ist schneller, besonders wenn mehrere Leute am Tisch arbeiten oder oft verstellt wird. Bei RUWI gibt es den elektrischen Antrieb nur beim 400-XL-Modell – wer elektrisch will, bekommt damit zugleich die große Fläche und 400 kg Traglast.
Ersetzt ein Hubtisch die Hobelbank?
Für überwiegend maschinelles Arbeiten ja: Als Montage-, Verleim- und Spannstation bringt der Hubtisch das Werkstück auf rückenfreundliche Höhe und nimmt über das 20-mm-Lochraster Spanner und Anschläge auf. Wer dagegen viel und schwer von Hand hobelt, ist mit einer massiven, fest verankerten Hobelbank besser bedient – die steht durch ihr Gewicht ruhiger. In vielen Schreinereien stehen beide nebeneinander: die Bank fürs Handwerk, der Hubtisch für Montage, Transport und flexibles Spannen.
